Roter Salon zum Thema ‚gewaltfreie Schule‘

An unserem ersten roten Salon nahmen über zwanzig Personen, bunt gemischt aus Elternschaft und Mitarbeitenden der Schule, teil. Das Thema war kein einfaches, aber für alle Beteiligten enorm wichtig: gewaltfreie Schule.

Zunächst wurden alle mit einem Impuls in das Thema eingestimmt bevor es an die Arbeit ging. Alle hatten den Auftrag, vom Kind aus zu denken. Jeder konnte sich einer Gruppe zuordnen, für die ein fiktives Kind überlegt wurde. Die Teilnehmenden wollten gerne die Gruppen ‚Täter:innen‘, ‚Opfer‘, ‚Helfer:innen‘ und ‚Zuschauer:innen‘ bearbeiten.

Im nächsten Schritt sollten Möglichkeiten gesammelt werden, diesem Kind zu helfen, ohne die Umsetzbarkeit zu beachten. Viele Ideen kamen zusammen.

Die Gruppe sollte die gesammelten Ideen nun in ein Raster einordnen, um die Umsetzung zu prüfen

und sich auf einen Vorschlag einigen, der kurzfristig umsetzbar ist und eine hohe Wirkung erzielt.

Dieser Vorschlag wurde dem Plenum vorgestellt und abschließend bepunktet. Die meisten Stimmen erhielt der Wunsch nach einer Klassenstunde. Diese Idee wird nun in die Lehrerkonferenz gebracht und eine Umsetzung ausgearbeitet.

Aber auch der Auszeit-/ Ruheraum bekam viele Stimmen und soll in Angriff genommen werden. Vielleicht ist es sogar möglich, perspektivisch gesehen, die AGs zum sozialen Umgang in die Planungen mit aufzunehmen.