Mein Körper gehört mir

Mein Körper gehört mir

Wie können sich Kinder Verhalten, wenn sie Hilfe brauchen?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Kinder der 3. Klassen von einem theaterpädagogischen Team, das das Stück „Mein Körper gehört mir!“ vorführt.

Informationsbroschüre:    TPW_Flyer_MeinKoerper_170426


Hier gibt es den Körpersong zum Download:  Körpersong


Weitere Informationen aus dem Material der theaterpädagogischen Werkstatt:

Ein 3-teiliges interaktives Präventionsprogramm für Kinder der 3. und 4. Klassen über die Grenzen, die niemand überschreiten darf.

„Wenn wir ein Ja-Gefühl haben, können wir Ja sagen, wenn wir ein Nein-Gefühl haben, können wir Nein! Sagen. Wir können anderen sagen, wie wir uns fühlen, wenn wir berührt werden.“

Es gibt zum Beispiel Berührungen, die wir nicht wollen. Davon und wie man auf sie reagiert, handeln die Spiel- und Interaktionsszenen von  „Mein Körper gehört mir!“.

Seit 1994 ist die theaterpädagogische Werkstatt gGmbH (tpw) mit ihrem Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt an den Schulen im Bundesgebiet zu Gast. Mittlerweile sind in Deutschland mehr als 70 Spielerpaare in den 3. und 4. Klassen im mobilen Einsatz. Dort zeigen sie die interaktiven Spielszenen an 3 Vormittagen für jeweils 1 Schulstunde.

Das Thema sexueller Missbrauch wird den Schülerinnen und Schülern kindgerecht nahe gebracht. Die einzelnen Teile des Programms widmen sich den Themen Ja- und Nein-Gefühle, sexueller Missbrauch durch Fremde und durch Täter aus dem Nahbereich der Kinder. Trotz der ernsthaften Inhalte wird viel gelacht, gesungen und über die von den beiden Darstellern gespielten Szenen diskutiert. Den Kindern wird erklärt, was sexueller Missbrauch ist. Sie werden aufgefordert ihren Gefühlen zu  trauen und sie erfahren, dass jeder das Recht hat, „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist, oder wenn ein anderer meine persönlichen Grenzen überschreitet.

„Mein Körper gehört mir!“ wird regelmäßig in Kooperation mit Fachleuten inhaltlich und sprachlich überarbeitet, um den wandelnden Herausforderungen, denen Kinder sich gegenüber sehen, aktuell zu begegnen. So wurde u. a. das Thema Internetgefahren integriert und die Bedeutung jugendlicher Täter bei Übergriffen auf Kinder adäquat inhaltlich umgesetzt.

Diese Vorgehensweise zahlt sich aus. Die nachhaltig präventive Wirkung des Programms wurde durch die Heinrich-Heine-Universität beim Einsatz an Düsseldorfer Schulen evaluiert. Und auch die Goethe-Universität Frankfurt kommt in ihrer aktuellen Untersuchung an Bielefelder Schulen zu einem positiven Fazit. Schülerinnen und Schüler, die an dem Präventionsprogramm teilgenommen haben, waren deutlich besser über sexuellen Missbrauch informiert und hatten mehr Handlungsoptionen für kritische Situationen als Kinder der Kontrollgruppen.

Wissen macht stark! Je besser Kinder informiert sind und ihre eigenen Wahrnehmungen und Gefühle einschätzen können, desto besser sind sie geschützt. Die tpw und ihre engagierten Spielerinnen und Spieler unterstützen mit den entwickelten Präventionsprogrammen Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Sie werden ermutigt, ihren Nein-Gefühlen zu vertrauen und anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt Grenzen, die niemand überschreiten darf! Dies ist die eindeutige Botschaft, die die Kinder mit nach Hause nehmen können.

Zusätzliche Informationen zum Thema finden sich unter www.tpw-osnabrueck.de. Und auch für Kinder hat die tpw eine spezielle Website eingerichtet. Auf www.meinkoerpergehoertmir.de können die wichtigsten Inhalte des Programms noch einmal nachgelesen und anhand der Comiczeichnungen nachbetrachtet werden.

Adresse

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Der Bürgermeister
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Bielefelder Straße 164
32657 Lemgo

Kontakt

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Fon: 05261 9672-0
Fax: 05261 9672-17

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